Solidaritätsliste
“Ich helfe Menschen im Ernstfall weiter.
Auch wenn sie illegalisiert wurden.”
Das derzeitige österreichische Fremdenrecht führt dazu, dass fast täglich Menschen illegalisiert werden:
Weil sie ihre Aufenthaltsgenehmigung verlieren; weil sie zu wenig verdienen; weil ihre EhepartnerInnen zu wenig verdienen; weil sie aus dem Asylsystem fallen.
Wem das passiert, der ist von einem Tag auf den anderen illegalisiert, muss
untertauchen oder wird Opfer “aufenthaltsbeendender Maßnahmen”. Fast täglich werden Menschen aus Österreich abgeschoben, die seit Jahren hier leben und sonst kein Zuhause haben, oder sogar fürchten müssen in ihrem Heimatland zu sterben.
Für viele dieser Menschen gibt es, wenn sie bleiben können, eine zweite Chance: Auf humanitären Aufenthalt, auf Wiederaufnahme des Asylverfahrens oder auf das Menschenrecht auf Familie.
Wer diesen illegalisierten Menschen hilft, macht sich nach dem Fremdenpolizeigesetz der “Beihilfe zum illegalen Aufenthalt” schuldig und wird mit bis zu sechs Monaten Haft bedroht.
§ 115 (1) Wer mit dem Vorsatz, das Verfahren zur Erlassung oder die Durchsetzung aufenthaltsbeendender Maßnahmen hintanzuhalten, einem Fremden den unbefugten Aufenthalt im Hoheitsgebiet eines Mitgliedstaates der Europäischen Union erleichtert, ist vom Gericht mit Freiheitsstrafe bis zu sechs Monaten oder mit Geldstrafe bis zu 360 Tagessätzen zu bestrafen.
Wir finden, dieses Gesetz ist unrecht, und werden es im Ernstfall brechen.
Die hier Unterzeichneten geben offen zu:
“Ich helfe Menschen im Ernstfall weiter, auch wenn sie illegalisiert wurden”.
Bitte auch ins Kommentarfeld schreiben.
Alle Beiträge sind willkommen. Da es hier aber darum geht, sich zu bekennen, werden nur die mit ganzem Namen veröffentlicht.
Die Liste wird 1xtäglich aktualisiert
Oktober 12, 2007 um 6:00
ICH VERSTECKE MENSCHEN denn ich kann mich dem was hier gesagt wurde nur anschliessen. Die bestehenden Gesetze müssen aktualisiert werden. Außerdem ist es unduldbar das Menschen die anderen helfen kriminalisiert werden! AUCH ICH HABE EIN GÄSTEZIMMER und bin bereit jeden dort zu verstecken der aufgrund des Asylrechts, des Beihilfeparagraphen, oder anderer unmenschlicher Regelungen verfolgt wird!
Jeder der ein Zeichen setzen will, soll das tun können. Man kann, wie ich, hier unterschreiben. Oder man kann sich ab Montag dem 15. 10. im Internet unter ICH VERSTECKE MENSCHEN pdf´s für sticker, buttons und anderes holen um seinen zivilen Ungehorsam überall zu zeigen.
Ich wünsche uns allen viel Glück und eine baldige Besserung der Lage!
Anthony Wagner
Oktober 12, 2007 um 7:12
Auch wenns kein eigenes Gästezimmer gibt, ein Eckerl ist immer frei…
Oktober 12, 2007 um 7:18
“Ich helfe Menschen im Ernstfall weiter, auch wenn sie illegalisiert wurden”.
Oktober 12, 2007 um 7:22
Ich half, helfe und werde Menschen im Ernstfall weiterhelfen, auch wenn sie illegalisiert wurden.
LG, Mary Kreutzer
Oktober 12, 2007 um 7:41
Ich lebe in England und die Zustände in Österreich sind hier bereits täglich in den Medien. Gerade war wieder ein unrühmlicher Fernsehbeitrag auf Channel 4 über den “Fall” Arigona Zogaj zu sehen. Es ist höchste Zeit, etwas gegen die menschenverachtende Asyl- und Immigrationspolitik in Österreich zu unternehmen. Ich kann zwar hier in UK niemanden vor der österreichichen Staatsgewalt schützen, aber ich kann Solidarität zeigen und sinnvolle politische Aktionen unterstützen - was ich hiermit tue.
Oktober 12, 2007 um 7:58
ich bin ein kurde aus dem Iraq und ünterstütze eure Kampegne gegen alle activitätin ,die führt zu einem ungerechten lage der Menchen….viel Glück für lle.
Oktober 12, 2007 um 8:05
Es gibt genügend Platz und Geld für alle, in Österreich, in Europa auf der ganzen Welt.
NIEMAND IST ILLEGAL!!!!!!!!
Oktober 12, 2007 um 8:27
gesetze sind wichtige regelinstrumente einer gesellschaft, einer demokratie. sie sind wertvoll - und sie sollen menschenrechte umsetzen helfen und menschen würde geben. auch den gesetzgebenden und -vollziehenden. allen. bei aller diversivität - die wichtig ist - verbindet uns so viel. egal wo und wann wir geboren wurden, egal welchen sozialen, ethischen oder fachlichen background wir haben, egal was wir machen - wir alle brauchen geborgenheit, liebe, anerkennung, die möglichkeit einer positiv gestaltbaren zukunft. ich wünsche mir, das wir unser aller bedürfnisse respektieren und so agieren, dass wir uns gegenseitig helfen, uns gegenseitig lehren und ein gutes leben führen können.
als ich letztes jahr mit meiner sudanesischen freundin vor dem richter sass um ihren positiven asylbescheid, auf den sie und ihre mama schon seit jahren warteten, zu erwirken, da bekam ich plötzlich angst. mein bauch und mein herz krampften sich zusammen, ich war durch meine freundin in der situation zu ’spüren’ was es heisst, keinen pass zu haben, zu zittern um das nicken einer beamteten person. diese angst, kein asyl zu bekommen, nicht bleiben zu dürfen, kein leben in diesem land haben zu dürfen, diese angst, in das land abgeschoben zu werden, dass mit furcht verlassen wurde. für meine freundin: in das land, in dem sie als alleinstehende muslimische frau von männern ihres landes inhaftiert und schickaniert wurde - und vieles mehr. dank eines menschen der zuhören wollte und konnte - des richters, der uns ernst nahm und alle fakten der zweimal abgelehnten asylanträge genau prüfte und eine gute dolmetscherin beauftragte - hat meine freundin und ihre mama inzwischen einen konventionspass und einen positiven asylbescheid. ihr fall war eigentlich ein klarer asylfall, dennoch verbrachte sie und ihre mama jahre und monate in ungewissheit und angst - und in sehr kleinen zimmern in asylantenheimen, wo sie als afrikanerin von weissen asylwerberinnen der toilette verwiesen wurde. rassentrennung auf der asylheimtoilette. situationen und frauen die so traurig und oftmals traumatisiert sind, dass solidarität und hoffnung wie ein wunder erscheint. diese zeit war eine psychische belastung, die es an härte mit der inhaftierung im sudan aufnehmen konnte. meine freundin ist ärztin und darf nun nach jahren des arbeitsverbots endlich ihre ausbildung, ihre talente und ihr engagement in diese gesellschaft einbringen. ihre nostrifizierung als in österreich zugelassene ärztin dauert noch - sie arbeitet nun als gesundheitsberaterin an einem spital und kann das tun, was ihr am meisten hilft: für andere da sein, dafür anerkennung, soziale einbindung, faire bezahlung und respekt gegenüber ihrer person und ihres wissens zu erfahren. es hat lange jahre gedauert. es war zermürbend. was hoffnung macht: es gibt menschen im ’system’, die gerne als respektvolle menschen agieren - und sie brauchen gesetzliche rahmenbedingungen die dies erleichtern. an dieser stelle nochmal ein danke an den zuständigen richter und die dolmetscherin. und viel hoffnung und kraft für all jene, die von den gesetzen und den ausführenden beamtInnen abhängig sind. es sollen menschen sein.
Oktober 12, 2007 um 8:57
—–
Oktober 12, 2007 um 9:16
Ich habe schon illegalisierten Leuten weitergeholfen, und ich werde das im Ernstfall wieder tun. Davon wird mich kein Gesetz abhalten, das meinem Rechtsverständnis so grundlegend widerspricht.
Oktober 12, 2007 um 9:17
Ich geh mal davon aus, dass, wenn nur genug Menschen wegen illegaler Hilfe inhaftiert werden müssten, dann der Innenminister ein weiteres Problem hätte. Nun denn, das will ich ihm nicht vorenthalten.
Oktober 12, 2007 um 9:18
ja zum zivilen ungehorsam! hochste zeit!! menschlich handeln, nicht gesetzlich…mehr eigenverantwortung, unabhangigkeit und zivilcourage, freiraume schaffen, frei sein!
Oktober 12, 2007 um 9:36
Das Fremdenrecht in Österreich(wie in vielen anderen europäischen Ländern)
ist nicht nur unmenschlich sondern auch rassistisch!
Es wird nach Herkunft unterschieden wer im Land bleiben darf und wer nicht,
obwohl die betroffenen Menschen hier heimisch geworden sind und perfekt integriert sind, meistens sehr gut Deutsch sprechen.
Zudem werden Leute kriminalisiert, welche den Betroffenen helfen!
Dies erinnert an das NS-Regime!
So kann es nicht weiter gehen!
Weg mit dem unmenschlichen Fremdenrecht!
Gegen dieses rassistische System!
Ich bewundere alle Helfer und alle Betroffenen wie auch Arigona, die so lang durchhalten. Auch ich versuche mein Möglichstes beizutragen.
Oktober 12, 2007 um 9:38
platz ist in der kleinsten hütte, ich kann kein zimmer, aber ein gästebett zur verfügung stellen
Oktober 12, 2007 um 9:38
Mein Zimmer ist frei. Nur nicht für Platter und seine Schergen. Menschenrechtswidrige Gesetze besitzen für mich keine Legitimität und ich hoffe sehr, dass in naher Zukunft die Illegalisierung, Verfolgung und Diskriminierung von Menschen strafrechtlich verfolgt wird.
Oktober 12, 2007 um 10:04
Ich will in einem Land leben, wo Herzensbildung, Zivilcourage, Menschenrechte, Toleranz, Offenheit, Teilen, Helfen zur selbstverständlichen Grundausstattung gehört.
Oktober 12, 2007 um 10:31
Auch ich habe schon illegalisierten Leuten weitergeholfen, und ich werde das im Ernstfall wieder tun. Davon wird mich kein Gesetz abhalten, das meinem Rechtsverständnis so grundlegend widerspricht.
Oktober 12, 2007 um 11:23
satt sein dem illegal sprechen, satt sein dieser anmaßung von den priviligierten töchtern und söhnen……möge die gerechtigkeit nicht verhungern in diesem land, drum gerne meine couch - ihm oder ihr.
Oktober 12, 2007 um 11:45
Ich würde jederzeit illegalisierte Menschen unterstützen und auch verstecken, selbst wenn oder gerade weil ich mich damit selbst Repressionen aussetze.
Oktober 13, 2007 um 12:59
In einer Zeit wo Menschlichkeit ein Delikt ist wird Widerstand zur Pflicht und Untätigkeit zum Verbrechen.
Oktober 13, 2007 um 3:36
Das Gesetz ist eine Einladung an Denunzianten und ein bürgerrechtlicher Skandal!
Jeder, der hilft, wird kriminalisiert.
Dieses Gesetz muss weg!
Oktober 13, 2007 um 3:46
ich bin sicher kein “gutmensch” würde aber sofort helfen. auch weil ich mich schäme
Oktober 13, 2007 um 4:19
nicht ekelhaft vorauseilender gehorsam, nur menschlichkeit zaehlt !
Oktober 13, 2007 um 5:31
ich kann nur denn Herr Andreas Partl recht geben, es wird nicht immer richtig entschieden und es wird auch nach der Nationalität entschieden. Ich bin dafür dafür das die Menschen das länger da sind und es gibt viele das schön länger als 4 Jahre da sind und integriert sind, bleiben sollen. Diese Menschen sorgen eh schon für sich selber, sogar von Ihren Lohn werden die gewisse Steuern abgezogen um unsere Schmarotzer durchzufuttern. Es gibt unter diesen Menschen viele Fachkräfte die unsere Land bräuchte, aber niemand ist sie zu unterstützen. Es ist beschämend wie man mit Menschen umgegangen wird,bin voll auf Eure Seite.
Oktober 13, 2007 um 5:35
Ich weiß was es heißt jemand in Schubhaft zu besuchen. Deshalb steht es außer Frage, dass ich jede/n vor diesem Schicksal beschützen werde solange es mir möglich ist.
Oktober 13, 2007 um 5:52
Ich leiste Bleiberechtshilfe.
Oktober 13, 2007 um 6:18
Warum hat “mein” Staat nicht den Mut, mit einer Generalamnestie einen Schlußstrich unter ein katastrophales Gesetz zu ziehen und anschließend neue Regeln zu erstellen ? Mit unserem Wohlstand könnten wir uns das alles leisten und sogar von der Zuwanderung profitieren. Ich schäme mich
Oktober 13, 2007 um 7:41
ich bin wirklich schockiert wohin sich unser land entwickelt, gefägnisse in nachbarstaaten wo straffällig gewordene migrantInnen im Falle eines Vergehens hin abgeschoben werden sollen. Vor den Küsten der EU werden Auffanglager gebaut, die Staaten versuchen sich zu überbieten das strengste, unfairste und menschenverachtendste Fremdenrecht zusammenzubasteln.
Einer der grausamsten Punkte ist wohl die Schubahft wo oft bereits traumatisierte Menschen ohne etwas verbrochen zu haben ihrer Menschenrechte beraubt werden und je nach Land unter verschieden menschenunwürdigen Bedingungen (über)leben müssen…
So kann es nicht weitergehen.
Kein Mensch ist illegal.
No Borders - No Nations - Stop Deportations.
Oktober 13, 2007 um 8:07
“Ich helfe Menschen im Ernstfall weiter, auch wenn sie illegalisiert wurden”.
Oktober 13, 2007 um 8:11
“Legal” und “Rechtens” waren im Laufe der Menschheitsgeschichte schon öfter zwei sehr unterschiedliche paar Schuhe.
Man erinnere sich nur beispielsweise an die Französische Revolution. “Legal” war die ganz sicher nicht, aber es wird hoffentlich wenige geben die nicht zustimmen, dass sie “Rechtens” war.
So ähnlich sehe ich dieses Thema. Selbst die bornierten Ameribarbaren geben alle paar Jahre eine Generalamnestie für Alle welche zumindest seit einem bestimmten Zeitraum im Land leben, nicht straffällig geworden und integriert sind.
(Und mit “straffällig” sollte man auch vorsichtig umgehen)
Daher denke ich, dass es derzeit nicht nur eine Option ist zivilen Ungehorsam zu zeigen und sich selbst gegen diesbezüglich geltende “Gesetze” zu stellen, sondern es ist Bürgerpflicht.
Viel zu oft wird vergessen, dass wir als Bürger nicht jene Schlachtlämmer zu sein haben welche nach der Pfeife irgendwelcher (leider alzuoft einfältiger) Politiker tanzen, sondern die Politiker gehalten sind den Willen des Volkes zu exekutieren. Immerhin sind Gesetze per se von Menschen gemacht und können daher auch von Menschen geändert werden.
(Zumindest so lange wir noch an der Illusion festhalten möchten in einer Demokratie zu leben)
Ich selber lebe zwar nicht in Österreich, habe aber ein ganzes, leer stehendes Einfamilienhaus und stelle dieses 10x lieber für diesen Zweck zur Verfügung als es noch einmal an einen Ö-Ar*** zu vermieten, der dann seine Miete nicht zahlt und auch noch nicht einmal gerichtlich zur Rechenschaft gezogen wird.
Oktober 13, 2007 um 8:12
Natürlich würde ich illegalisierte Menschen unterstützten!
Oktober 13, 2007 um 8:27
Da ich eh alleine wohne, freu ich mich, wenn wer anklopft
Oktober 13, 2007 um 8:27
Die grundsätzliche Frage, ob man einem Normensystem gehorchen soll, ist eine Gewissensentscheidung des mündigen Menschen, weswegen es zwischen “Rechtspflicht” und “Moralpflicht” immer wieder zum Konflikt kommen kann. Recht ist weder absolut gültig, noch unveränderlich, noch soll es die politische Praxis ersetzen - schon gar nicht das politische Mit- bzw. Dagegen-Denken der Bürgerinnen und Bürger.
Recht ist Menschenwerk, keine “höhere Instanz”, der man andächtig begegnen müßte. Solange ein Gesetz in Kraft ist, das dem eigenen Gewissen aufs Schlimmste widerstrebt, ist es angesagt, gegen dieses vorzugehen, durch Demonstrationen, Petitionen, Volksbegehren etc. und bei Gefahr im Verzug eben durch Helfen und Verstecken, schlicht: durch Störung der österreichischen Gemütlichkeit…
Oktober 13, 2007 um 8:32
Es ist höchst an der Zeit, dass der Begriff Demokratie wieder etwas näher seiner eigentlichen Bestimmung gerückt wird: die Macht muss wieder mehr vom Volk ausgehen! Meine Sympathien gelten allen, die sich aus Gründen der Menschlichkeit für Andere einsetzen. Das 100%ige Verlassen auf Gesetze, die von Volks-Vertretern “ausgehandelt” werden, ist sehr gefährlich - nicht zuletzt der Fall in Klagenfurt/Viktring, wo einer pensionierten Lehrerin OHNE DURCHSUCHUNGSBEFEHL das Haus gestürmt wurde, weil Sie Schwarzen Nachhilfe gibt und in den Verdacht geriet (wie auch immer) Asylwerber etc. Unterschlupf zu gewähren, zeigt wo wir diesbezüglich angelangt sind. Breite Diskussion über das Fremdenrecht - SOFORT! Runder Tisch zum Bleiberecht - SOFORT! Breite & offene Diskussion über die PRAKTISCHE ARBEIT IM EXEKUTIVBEREICH mit daraus folgenden Handlungsaufträgen für die Verantwortlichen im Exekutivbereich!!! Wir müssen uns zur Wehr setzen. Momentan aktueller - weil in den Medien - Abschiebepraxis, aber was folgt als nächstes? Der Kampf gegen die Arbeitslosen von Oben herab (siehe D Hartz IV) im Namen der “Demokratie”. Die Entwicklung hin zu einer Konfliktsituation zwischen denen, die haben, gegen jene, die wenig bis nichts haben ist imho bereits sehr weit fortgeschritten. Ich fürchte wir alle haben diese Prozesse schwer unterschätzt - Solidarität ist überlebensnotwendig. Es sind auch in den seltensten Fällen die Fähigsten in Politik und Legislative/ Exekutive, die immer wieder darüber entscheiden können wie sich Schicksale von Individuen entwickeln. Dahinter steht imho “Machtwahn. Wie eine mittelmäßige Führungselite uns zugrunde richtet” wie es ein Buchtitel von Albrecht Müller so haarscharf auf den Punkt bringt. Und wenn wir die “dominantesten” Medien in Österreich - und nicht nur hier - in meiner Aufzählung dazunehmen, dann haben wir “Brot und Spiele”. Ich will nicht schulmeistern, nur diese Fälle in einen größeren Zusammenhang stellen, weil ich denke dieser größere Zusammenhang sollte dabei nicht übersehen werden: es läuft ein schwerer Angriff auf die Demokratie “im Namen der Demokratie”, den sich selbsternannte Eliten zunutze machen, um ihre Positionen zu festigen.
Kann leider auch kein eigenes Zimmer zur Verfügung stellen, aber ein Platz ist immer frei.
It’s about time - Democracy Now!
Oktober 13, 2007 um 10:31
Im Ernstfall kann mich kein Gesetz davon abhalten, zu meinen innersten Überzeugungen zu stehen und Menschen in Not zu helfen, die vom Staat wie Dreck behandelt werden. Alle Gesetze, die die Bewohner des Landes aufgrund ihrer Herkunft und Sprache in zwei Klassen einteilen, implizieren eine rassistische Grundhaltung des Staatsapparats.
Daraus folgt:
- Bleiberecht für alle!
- Arbeitsbewilligung für alle!
- Wahlrecht für alle!
Menschenrecht geht vor Fremdenrecht!
Oktober 13, 2007 um 10:57
Unmoralische Gesetze müssen nicht befolgt werden. Ich schäme mich für Österreichs menschenrechtsverachtendes Asyl- und Fremdenrecht.
Oktober 13, 2007 um 11:13
würde auch beim verstecken helfen, KEIN MENSCH IST ILLEGAL!!!
Oktober 13, 2007 um 11:22
JA “Ich helfe Menschen im Ernstfall weiter.
Auch wenn sie illegalisiert wurden.”
Oktober 13, 2007 um 11:44
Ich finde es beschämend, dass ein angeblich “gastfreundliches” Österreich Menschen deportiert. Auch ÖsterreicherInnen waren vor nicht allzu langer Zeit auf fremde Hilfe angewiesen. Jetzt sind wir am Zug!
Oktober 13, 2007 um 12:34
Ich finde die derzeitige Gesetzeslage obszön, im Widerspruch zu den Menschenrechten (die jedenfalls höher als österreichisches Gesetz zu berwerten sind) - und noch dazu gegen die langfristigen Interessen Österreichs gerichtet! Recht ist nicht mehr als die Verschriftlichung einer Mehrheitsmeinung in der Bevölkerung. Diese Meinung wird von populistischen Politikern und Medien massiv beeinflußt. All das bedeutet, dass Recht eine subjektive und temporäre Instanz ist. Sozialer Wandel kann nur statt finden, indem sich eine Minderheit über den status quo hinaus geht. Hätte niemand der Mehrheit und dem damals gültigen Recht widersprochen, hätten wir heute noch immer eine absolutistische Monarchie, kein Frauenwahlrecht, und die Todesstrafe.
Daher sind diese unmenschlichen Gesetze für mich kein Grund oder Hindernis, Menschen, die Hilfe benötigen, diese auch zu leisten. Das schliesst ausdrücklich Asylsuchende oder Immigranten ein, die nur wegen dieser Gesetze - und nicht als Personen oder allgemein verwerflicher Handlungen - zu “Illegalen” gemacht werden. Es ist so einfach: man braucht nur das Gesetz zu ändern…
ICH WERDE AUCH WEITERHIN MENSCHEN HELFEN - AUCH WENN DAS GEGEN DAS GEGENWÄRTIGE ÖSTERREICHISCHE RECHT VERSTÖSST. MEIN (neues) GÄSTEZIMMER STEHT BEREIT.
Oktober 13, 2007 um 1:19
Ich lebe sowieso mit meinem illegalen Ehepartner zusammenzuleben.
Nach drei Jahren Ehe und einem gemeinsamen Sohn…
Wenn schon die österreichische Regierung und deren Vollstrecker nicht die Menschenrechte und die europäische Menschenrechtskonvention akzeptieren - oder verstehen sie sie nicht? - dann ist ziviler Ungehorsam selbstverständlich.
Oktober 13, 2007 um 1:20
In der zweiten Hälfte des 19.Jahrhunderts war es ein Zeichen von Menschlichkeit, Würde und sozialem Gewissen, ArbeiterInnen vor der Polizei der k&k-Monarchie zu verstecken.
Von 1934 bis 1938 war es ein Zeichen von Menschlichkeit, Würde und sozialem Gewissen, SozialdemokratInnen vor den Trupps des Austrofaschismus zu verstecken.
In der Nazizeit war es eine moralische Pflicht, JüdInnen, Homosexuelle, Behinderte und überhaupt alle verfolgten Menschen vor der SS und der Gestapo zu verstecken.
Es ist traurig, vor allem aber eine unendliche Schmach für uns alle, dass es wieder so weit ist, dass es eine moralische Pflicht, ein Zeichen von Menschlichkeit, Würde und sozialem Gewissen ist, AsylantInnen vor der ÖVP, FPÖ, dem BZÖ und auch der SPÖ zu verstecken.
Oktober 13, 2007 um 1:24
Auch ich würde Menschen bei mir unterbringen!
Kein Mensch ist illegal
Oktober 13, 2007 um 1:32
“Herr, vergib ihnen, denn sie wissen, was sie tun!” (Karl Kraus)
Oktober 13, 2007 um 1:39
es ist eine schande und erbärmlich. schluss mit dieser menschen-hetzerei, dieser menschen verachtenden ausgrenzerei und abschieberei. kein mensch ist illegal und ich würde selbstverständlich jeder und jedem, die wegen der derzeitigen un-rechtsordnung in diesem land als solche verurteilt sind, helfen!
Oktober 13, 2007 um 1:52
mi casa es su casa
Oktober 13, 2007 um 1:54
Die Einhaltung von Menschenrechten ist essentiell und im akuten Ernstfall muß die eigene Zivilcourage einschreiten und nicht auf die Änderung von entmenschlichten Gesetzen warten.
Oktober 13, 2007 um 1:57
keine evaluierungen mehr, sondern aufschnürung des fremdengesetzpakets 2005, jetzt!
Oktober 13, 2007 um 2:02
ich würde menschen verstecken wenn ich so helfen kann, denn die asyl und fremdenpolitik der eu ist katastrophal, einfach unmenschlich
wenn recht zu unrecht wird, muss widerstand zur pflicht werden!!!!!!!!
menschen die immer nur nach dem aktuel gültigen gesetz handeln waren immer schon die basis für grausame regime und ideologien, besonders aber nicht nur der Nationalsozialismus
gesetze können gewissen nicht ersetzen
Oktober 13, 2007 um 2:29
Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst !!!
Oktober 13, 2007 um 2:58
Kein Menschen ist Illegal. Jesus war Asyulkind. so werde ich menschen so weiter Helfen.
Oktober 13, 2007 um 3:34
–
Oktober 13, 2007 um 4:02
Ich bin gegen Gesetze die Menschen bestrafen die sich durch die Migration ein wirtschaftlich abgesichertes Leben erhoffen.
Oktober 13, 2007 um 4:11
Jeder Mensch hat ein Recht auf seine eigene Defintion und Wahl seines zuhauses!
Oktober 13, 2007 um 4:40
kein mensch ist illegal! nein zur illegalisierung!
Oktober 13, 2007 um 4:56
Es ist simpel: das Gesetz muss abgeändert werden. Andere Staaten bekommen ihre Asylpolitik auch geregelt, ohne dass es soweit kommt, dass Minderjährige dem Staat mit Selbstmord drohen.
Die Aussage des Ex-Kanzlers könnte heuchlerischer nicht sein: “Asylanwälte seien das Hauptproblem. Jene, die die Menschen nicht von Anfang an auf ihre Chance aufmerksam machen.”. Ebenso jene Reaktionen der SPÖler, die nun empört in der Parlamentssondersitzung die Nase rümpfen “gegen die böse, böse ÖVP”. Sich mit Unschuld schmücken sollten nur jene 5 Abgeordnete dürfen, die bei Beschluss des Asylgesetzes der Abstimmung fernblieben.
Die Thematik muss an der Wurzel angepackt werden: es kann nicht sein, dass Familien jahrelang hier in wohnen, Kinder bekommen, integriert sind und dann - mir nix, dir nix - abgeschoben werden, tlw. in Länder, wo sie keine Existenzgrundlage haben. Und wenn da ein Herr Scheibner meint, “er sei froh, dass seine Großeltern nach dem Krieg nicht ausgewandert sind, sondern Österreich zu seiner jetzigen Prosperität verholfen haben” (sinngemäß zitiert), dann weiß ich nicht wie mir geschieht bei solch realitätsfremden Aussagen.
Wenn wir schon dabei sind: das Recht auf Heirat mit Menschen aus Nicht-EU Ländern ist ebenso ein Spielchen mit Klauseln und Schlupflöchern. Die Verehrten Politiker sollten Acht geben: die Nerven der Bevölkerung lassen sich nicht bis ins Unendliche strapazieren.
Oktober 13, 2007 um 5:41
Ich helfe JEDEM Menschen, der meinen Hilfe braucht, auch und v. a. jenen, die von den menschenverachtenden Fremdengesetzen in Ö verfolgt werden!
BLEIBERECHT IST MENSCHENRECHT!!
Oktober 13, 2007 um 5:43
Das Österreichische Fremdenrecht gehört dringend reformiert. Es ist eine Schande, dass Österreich laut internationalen Studien im Spitzenfeld einer diskriminierenden Migrationspolitik in Europa liegt. Das ist ein Ausdruck einer kurzsichtigen populistischen Politik, die ich nicht unterstützen kann. Es sollte sich schon herumgesprochen haben, dass kulturelle Diversität und interkulturelle Toleranz grundlegende Parameter für das Überleben unserer Gesellschaft sind. Es ist auch ein Skandal, mit welchem finanziellen Aufwand die Festung Europa tagtäglich weiter gefestigt wird und mit welcher Propaganda die Fremden-Angst geschürt wird. Illegal ist die jetzige Politik, illegal die derzeit legalen Verbrechen gegen Menschenrecht und Menschenwürde.
Oktober 13, 2007 um 5:48
ich habe illegalisierte menschen in meinem zimmer untergebracht und werde das auch weiterhin tun, wenn es gebraucht wird.
Oktober 13, 2007 um 5:57
Ich helfe, denn: Wenn Recht zu Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht.
Oktober 13, 2007 um 6:30
Alle Menschen haben das Recht, dort zu leben, wo sie es wollen. Das unterstütze ich vorbehaltlos. Theoretisch wie praktisch.
Oktober 13, 2007 um 6:45
das ist wohl das mindeste was man tun kann. Wir, das heißt ein Österreicher und eine Asylantin, haben uns im Oktober 2005 verliebt. Danach haben wir „hauptberuflich“ fast ein Jahr darum gekämpft um heiraten zu dürfen.
War in früheren Zeiten eine Heirat ein Mittel um Kriege zu verhindern und Frieden zu stiften, hat es der Staat Österreich im 21. Jahrhundert dank seiner „Ausländerpolitik“ geschafft, eine Heirat anscheinend nur mehr als gefährliches Mittel zur Erreichung einer Niederlassung einzustufen. So ist das mit der Liebe in den Zeiten der Globalisierung. Für Waren sind die Grenzen offen, für Menschen nicht. Stellen Sie sich vor, sie gründen eine Familie und es dauert zwei Jahre bis an einem Tisch sitzen dürfen. Welche Art von Krieg wird hier geführt, Herr Innenminister? Welche Art von Familie ist für die ÖVP „heilig“? Die Stammtischfamilie!
Was soll ein Gesetz gegen „Scheinehen“, welches übrigens von den NAZIs erfunden wurde, wenn es alle Eheschließungen zum Hürdenlauf verkommen lässt.
Oktober 13, 2007 um 6:55
Ich unterstütze Menschen in Not. Das derzeitige Ausländergesetz halte ich für menschenunwürdig. Wenns drauf ankommt, im Ernstfall, habe ich auch ein Bett frei. Denn dieses Gesetz widerspricht grundlegend meinem Rechtsverständnis.
Oktober 13, 2007 um 7:02
Kein Mensch ist Illegal! Daher helfe ich Menschen im Ernstfall weiter, auch wenn sie illegalisiert wurden.
Oktober 13, 2007 um 7:12
¡ Ya Basta !
Wie lächerlich will Österreich sich noch machen?
Oktober 13, 2007 um 7:17
wenn es gegen unmenschliche gesetzt geht ist schutz von menschenrechten pflicht!
Oktober 13, 2007 um 7:23
Die österreichischen Asylgesetze und die damit verbundenen Zustände in unserem Land sind katastrophal. Ziviler Aufstand ist Pflicht und endlich tut sich was. Die Grenzen entstehen im Kopf, dem gehört mit aller Kraft entgegengewirkt. Niemand ist illegal und das Recht auf Würde und Familie muss verteidigt werden.
Oktober 13, 2007 um 8:01
Ich helfe Menschen im Ernstfall weiter, auch wenn sie illegalisiert wurden.
Oktober 13, 2007 um 8:35
Ich bekenne mich schuldig, Hilfsbedürftigen nicht nach ihren Papieren zu fragen, ehe ich ihnen zur Seite springe.
Wir haben das prinzipielle Recht auf zivilen Ungehorsam, ja, die Pflicht zum zivilen Ungehorsam, wenn das Gesetz uns verbieten will, einem Menschen gegenüber ein Mensch zu sein.
Oktober 13, 2007 um 8:57
Kein Mensch ist illegal!
Ich helfe Menschen im Ernstfall weiter, auch wenn sie illegalisiert wurden.
Oktober 13, 2007 um 8:57
ja. auch ich finde, dieses gesetz ist unrecht, und breche es im ernstfall.
Oktober 13, 2007 um 9:14
Juristisch ist die Abschiebung korrekt. Menschlich, christlich, sozial und humanitär - also in allen Bereichen, die unsere Kultur kennzeichnen - ist eine Abschiebung von Kindern, die ihr halbes eben in österreichischer Kultur und ihr gesamtes Schulleben in Österreich absolviert haben unmoralisch. Die offizielle römisch-katholische Kirche schweigt, nur beherzte Menschen handeln. Ich erkläre mich damit solidarisch. Auch ich würde helfen, aus staatsbürgerlicher Verantwortung und als Christ. Wer so lange bei uns mit Verfahren hingehalten wird, der soll auch bleiben dürfen. Keine neue Gesellschaft mit nazishafter Metalität!
Oktober 13, 2007 um 9:31
Illegalisierung treibt Menschen in die Verzweiflung.
Österreichs Asylpolitik richtet unwiederbringlichen Schaden bei AsylwerberInnen, Illegalisierten und allen, die in diesem Umfeld arbeiten an.
Das Leid ist unfassbar.
Deshalb: Menschenrechte für alle und auf jeden Fall helfe ich Illegalisierten.
Oktober 13, 2007 um 10:13
wer hilfe sucht, kriegt sie. immer.
Oktober 13, 2007 um 10:22
bin voll dabei, wenn’s darum geht den fremdenfeindlichen müll unserer regierung(en) auszubügeln
Oktober 13, 2007 um 10:33
Möchte hiermit meine Solidarität aussprechen!
sind weder moral- noch vernunftgeboren. Logisch - Rassismus ist das Gegenteil von Moral und Vernunft.
Die österreichischen rassistisch motivierten Migrationsgesetze (”Asyl- und Fremdenrechtsgesetze”
Rassismus hat in der Poilitik (und überall sonst) nichts verloren. Jeder der ein wenig Geschichtsunterricht genossen hat sollte das wissen, Herr Minister Platter und co!!
Oktober 14, 2007 um 1:29
missachtung von wilkürlich gesetzten grenzen ist absolute priorität. fight rassism at first in your head.
Oktober 14, 2007 um 4:03
nur ein gesetz, das die menschenrechte respektiert, kann eingehalten werden.
alles andere wird den menschen nicht gerecht.
Oktober 14, 2007 um 6:14
Ich will nicht zulassen, dass unrechte Gesetze mein Verhalten anderen gegenüber beeinflussen. Wo das Gesetz zum Untrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht.
Ich setze mich für die Abschaffung dieser Gesetze ein und fordere die Einführung wirksamer Maßnahmen zur sogenannten ‘Regularisierung’ illegalisierter Frauen, Männer und Kinder sowie die Sicherstellung des Zugangs zu grundlegenden sozialen Rechten (Gesundheitsversorgung, Bildung, Wohnen), dem Recht sich zu organisieren und auf faire Arbeitsbedingungen - unabhängig vom Aufenthaltsstatus.
Die Entscheidung, wer bei mir wohnen darf, ist nicht von Papieren abhängig.
Eine Bewegung der Selbstorganisation von und Solidarität mit Menschen ohne Papiere in Österreich ist genauso überfällig, wie der EU-weite Einsatz für Bleiberecht, Arbeitsbewilligungen, Zugang zu sozialen und politischen Rechten (Selbstorganisation und Wahlrecht!) , für alle die hier leben.
Oktober 14, 2007 um 6:36
die gesetze müssen alle menschen schützen. asylrecht ist ein menschenrecht. davon sollten wir ausgehen dürfen.
Oktober 14, 2007 um 7:16
Es erhebt sich nichts über Humanität
Oktober 14, 2007 um 7:23
Es geht um Menschlichkeit - mehr ist dazu nicht zu sagen.
Oktober 14, 2007 um 7:37
Jemand hat einmal gesagt: “Was ihr den geringsten meiner Brüder getan habt, das habt ihr mir getan” - vielleicht sollte die ÖVP nachlesen und nachlernen.
Oktober 14, 2007 um 8:18
In meiner nächsten Umgebung gibt es Erschreckenderweise vieler solcher Fälle. Selbst das Einleben wird ihnen schwer gemacht, indem man ihnen die Arbeitserlaubnis verweigert, bzw. jahrelang hinauszögert. Sie werden dazu gezwungen schwarz zu arbeiten. Da rennt was völlig verkehrt. Was für eine Welt ist das?
Oktober 14, 2007 um 8:25
Wenn Menschenrechte abgeschafft werden, passiert dies meist Schritt für Schritt. Und die meisten merken gar nicht wenns zu spät ist - die Grausamkeiten die danach erst kommen hat die Geschichte schon unzählige male gesehen. Aber es ist nie zu spät sich gegen Zwangszurichtungen zu wehren. Die Abschaffung des genannten Paragraphen kann nur ein kleiner notwendiger Schritt sein, abgeschafft gehört aber noch viel mehr. Erst wenn dieses willkürliche Konstrukt der Grenzen abgeschafft sind, werden die Menschen auch unvoreingenommener miteinander kommunizieren - egal welche Sprache sie sprechen.
KEIN MENSCH IST ILLEGAL! Eine Strategie, dies zu zeigen ist der Weg in die Illegalität, drum will auch ich mich in diese begeben und helfen, wo es das Gesetz verbietet. Spätestens wenn die Gefängnisse zu klein sind um Millionen von Menschen einzusperren, werden diese stupiden Gesetze aufgehoben werden müssen.
Oktober 14, 2007 um 8:43
Asylwerber sollen das recht auf eine menschenwürdige Unterkunft, auf essen und ärztliche Betreuung haben. Meine Nachbarin hat auf der Flucht aus Afghanistan ihr Kind geboren. In der Asylantenunterkunft wurde ihr sogar das heiße Wasser für die Babynahrung verwährt. Die Wirtin gab ihr das Wasser mit denen die Eier gekocht wurden. Das Baby starb beinah an Salmonellenvergiftung. – Ärztliche Betreuung wurde ihr verwärt. Ich habe bisweilen schon von 2 bis 3 Asylantenherbergen gehört, die menschenunwürdigst mit den Asylanten umgehen. Hauptsache sie bekommen Geld dafür. – Je weniger sie für die Asylanten ausgeben, desto mehr bleibt ihnen selber.
Oktober 14, 2007 um 8:46
kein mensch ist illegal.
Oktober 14, 2007 um 9:00
Der Agnostiker fragt sich, wie dehnbar denn dieses Christentum ist, wenn sich ein kleiner, menschlich handelnder Landpfarrer und ein zynischer und beschränkter Innenminister auf es berufen können.
Oktober 14, 2007 um 9:05
Ich finde das Gesetz unmenschlich.
Oktober 14, 2007 um 9:06
Diese Liste macht Hoffnung!
Oktober 14, 2007 um 9:16
Ich versuche zu helfen, wo ich kann - gegen inhumane Gesetze und Mitmenschen, gegen Fremdenhass, für die Unterstützung der geschmähten und geplagten.
Oktober 14, 2007 um 9:38
lieber §115,
nichts persoenlich, leider besteht zwischen uns ein interessenkonflikt,
welcher in einer ignorierung deiner ueberfluessigen 357 zeichen endet.
mfg & und auf eine wohlverdiente pensionierung deinerseits hoffend
karl
Oktober 14, 2007 um 9:44
Jeder Mensch hat das Recht sich auszusuchen, wo Mensch leben will, und auch das Recht, an diesem Ort zu bleiben. Deshalb helfe ich Menschen im Ernstfall weiter, auch wenn sie illegalisiert wurden.
Oktober 14, 2007 um 9:44
Eigentlich sollten sich die verstecken, die diese Gesetze vollziehen. Oder den Vollzug zumindest versuchen. Hihi. Erbärmlichkeit und Versagen ist für die Psyche auf Dauer ungesund. Aber was sollen wir mit den ganzen menschenverachtenden selbsthassenden Psychos machen? Abschieben in Mir-san-mir-Reservate vollgestopft mit Gesetzestreue? Und angesichts solcher Aussichten soll mensch kein faible für einfache Lösungen aufreissen? Nein im Ernst: Das wäre natürlich spiegelverkehrt niveaulos bescheuert. Die Frage ist ja auch falsch gestellt. Eigentlich stellt sich die Frage, was wir mit den Gesellschaftsstrukturen machen sollen, die massenhaft solche Menschenverachtung produzieren. Seit Jahren kritisieren wir Abschiebungen (und auch wir versagen damit), seit Jahren kommen und gehen die Verantwortlichen. Es liegt nicht an Einzelpersonen, diese menschenrechtliche Katastrophe hat System. Immerhin: Immer mehr Menschen kommen in unserer globalisierten Welt drauf, dass der Nationalstaat als Modell ausgedient hat. Schade, dass dieser Prozess so lange dauert und dass dabei so viele Verletzungen passieren. Jedenfalls müssen wir uns auch bei der Nase nehmen und Modelle entwickeln, wie globalisierte Gesellschaft funktionieren kann. So kann es jedenfalls nicht weitergehen.
Oktober 14, 2007 um 9:48
Ich diskutiere erst über die mögliche Sinnhaftigkeit “aufenthaltsbeendender Maßnehmen” gegen Menschen, wenn es mindestens gleich strenge Gesetze und Bestimmungen zur Beendigung des Aufenthalts von unerwünschten Waren oder unerwünschtem Kapital gibt. Freihandel, freier Kapitalverkehr und Bewegungsunfreiheit für Menschen - das passt nicht zusammen.
Oktober 14, 2007 um 9:50
jedwede allgemeine gesetze sind in bestimmten fällen gegen die humanität und/oder wider dem verstand. ich fordere hiermit das unanfechtbare recht des “zivilen ungehorsams” als menschenrecht welches in die verfassung aufgenommen werden sollte und mittels dem so mancherlei misslungene gesetzesvorlagen zumindest ansatzweise reguliert werden könnten. als staatsbürger wäre das doch das mindeste was einem zustehen sollte wenn schon demokratische wahlen nichts mehr verändern.
Oktober 14, 2007 um 9:57
keine gnadenakte, um die unmenschlichkeit des geltenden rechts dann zu kaschieren, wenn sie bereits in den massenmedien angeprangert wird, sondern ein gesetz, das menschenrechtskonform und den moeglichkeiten eines der reichsten staaten der welt angemessen ist.
Oktober 14, 2007 um 10:32
Bin ganz auf eurer Seite.
Oktober 14, 2007 um 10:44
“so wahr mir gott helfe, ich kann nicht anders” seit jahrzehnten helfe ich leuten, ob legal oder illegal. ich bilde mir nichts drauf ein. ich kann wirklich nicht anders. nicht selten steige ich als beschenkter aus.
jean jaques rousseau:
“zwischen dem schwachen und dem starken ist es die freiheit, die unterdrückt, und das gesetz, das befreit.” wir haben hier ein gesetz, das unterdrückt und den zivilen ungehorsam, der befreit.
die liebe ist ein kind der freiheit, oder heisst es umgekehrt, die freiheit ist ein kind der liebe.
freiheit und liebe sind die wichtigsten wegweiser um mensch zu werden.
das meint im ernst,
heini staudinger
Oktober 14, 2007 um 11:07
It is very important to help a person in serious problem. who knows tomorrow, you could be next - the next person who needs help or maybe not, your child, your brother, your ……. Whoever.
There are just two sides of it:
“Helping someone in desperate need or being in desperate need for help”
Chose where you belong to!
Oktober 14, 2007 um 11:10
Jeder Mensch soll sein dürfen, wo er sein will; die Unternehmen dürfen’s schon. Ich helfe Menschen im Ernstfall weiter, auch wenn sie nicht “voll integriert” undoder aus einer “beliebten Familie” sind.
Oktober 14, 2007 um 11:24
Ich unterstütze alle Aktionen, die diese menschenverachtende Politik bekämpfen. Und lieber Bundeskanzler Gusenbauer, wie wäre es mit Amnestie statt Amnesie!!!
**
Und an alle solidarischen Menschen: die rassistischen Übergriffe an öffentlichen Orten bekommen durch den medialen Druck neues Futter. Auch hier nicht wegschauen, wenn Menschen auf der Straße angegriffen werden. Für manche Teile der Bevölkerung wird der öffentliche Raum zum Spießrutenlauf. EINGREIFEN!
Oktober 14, 2007 um 11:25
“Ich helfe Menschen im Ernstfall weiter, auch wenn sie illegalisiert wurden”.
Oktober 14, 2007 um 11:32
Wenn ein Mensch in irgendeinem Moment seines Lebens sich freiwillig oder aufgrund äußerer Umstände sich dazu entschließt das Fleckchen Erde zu wechseln auf dem er/sie lebt, dann darf kein Gesetz das verbieten und ich werde immer bereit sein jedem illegalisierten Menschen zu helfen!!!
Oktober 14, 2007 um 11:34
Menschen sollen dort leben können wo sie wollen. Nationalstaaten verhindern dies. Conclusio: Menschen bleiben - Staaten abschaffen. Bis dahin gilt: vorbehaltlose Unterstützung aller Illegalisierten - theoretisch wie praktisch.
Oktober 14, 2007 um 11:39
Der Mensch soll im Mittelpunkt stehen.
Oktober 14, 2007 um 11:49
me 2
Oktober 14, 2007 um 11:49
Ich bin dabei. Ich helfe Menschen, auch wenn sie illegalisiert wurden.
Oktober 14, 2007 um 12:14
Ich fordere die Schaffung von rechtlichen und sozialen Bedingungen, die MigrantInnen ein respektvolles und sicheres Leben in Österreich garantieren. Ich unterstütze Menschen die illegalisiert wurden!
Oktober 14, 2007 um 12:46
die illegalisierung von menschen durch gesetze ist eine herabwürdigung die keine duldung erlaubt. kein(e) mensch(en) soll(en) das recht haben, über andere zu entscheiden. und jeder mensch hat das recht auf leben - und zwar nicht auf irgendeines, sondern auf ein gutes.
ja, ich würde das gesetz übertreten, um illegalisierten menschen zu helfen.
Oktober 14, 2007 um 12:54
“Ich helfe Menschen im Ernstfall weiter, auch wenn sie illegalisiert wurden”.
Die möchteger Götter der Politik machen erst Illegale Menschen und fördern die Diskriminierung durch die Gesetze diie sie hervorbringen. Es gibt kein Recht auf der ganzen Welt (des ganzen Universums) die das Zerreissen von Familien und Freunden durch Abschiebung und Illegalisierung duldet und Fördert, einzig die selbstgemachten Gestze der Politik, von den Menschren die es sich richten wollen und können sind dazu im Stande und spielen dadurch Götter. Es ist eine große Schande was diese Menschen anstellen.
Oktober 14, 2007 um 12:58
auf jeden fall!!!
Oktober 14, 2007 um 12:59
Kein Gesetz darf ein Hindernis sein, um menschlich zu handeln, um Menschenrecht durchzusetzen, um illegalisierten Menschen zu helfen. Auch für mich nicht.
Oktober 14, 2007 um 1:21
Die bestehenden Fremden- und Asylgesetze sind Unrecht. Daher werde ich auch Menschen helfen, deren Aufenthalt nach diesen Gesetzen “illegal” ist.
Oktober 14, 2007 um 1:50
Politiker rühmen sich “bekennende Christen” zu sein, handlen aber völlig unchristlich. Ich bin ein schlechter Katholik, bekenne mich aber zu Nächstenliebe und Fremdenhilfe. Ein Gesetz, das Nächstenliebe verbietet ist unmoralisch und unchristlich und muss deshalb auch nicht befolgt werden.
Oktober 14, 2007 um 2:06
kein Mensch ist illegal und kein Gesetz legitimiert die Abschiebung von Menschen. nichts legitimiert Menschen aus einem sozialen, kulturellen und ökonomischen Kontext zu reissen und diese im Nichts ab zu stellen. mit tödlicher Folge.
als Widerständler schütze ich Menschen vor der Illegalisierung — auch wenn Platter und seine Parteifreunde andere Pläne für dieses Land hegen und sich auf „das Gesetz“ beziehen, das „demokratisch“ sein will.
Oktober 14, 2007 um 2:29
Dieses Gesetz muss geändert werden, es ist eine Schande für Österreich und schafft eine bedrückende Situation für alle human denkenden Menschen.
Oktober 14, 2007 um 3:13
Beamte, die als Haupt- oder Beitragstäter an der Abschiebung integrierter Ausländer mitwirken, verstoßen gegen die Europäische Menschenrechtskonvention und damit gegen die österreichische Bundesverfassung.
Innenminister Platter, der diesen systematischen Verfassungsbruch nicht nur toleriert, sondern - weitaus schlimmer - öffentlich gutheißt, fördert, ja geradezu einfordert und durch ebenso systematische öffentliche Hetze gegen die besagten Verfassungsbestimmungen noch verschlimmert, ist als Hochverräter vor Gericht zu stellen; ob er dann im Häfen landet, hat (hoffentlich unvoreingenommen) das Gericht zu prüfen, daß aber einer von seinem geistigen und politischen Zuschnitt in einem Ministerbüro nicht einmal als Türsteher oder Raumpfleger etwas zu suchen hat, das kann die demokratische Öffentlichkeit auch selber beurteilen.
Naja, und angesichts derart kapitaler Rechtsbrüche von seiten der Politik und Bürokratie fällt der Verstoß gegen ein mieses, kleines und ohnehin selber verfassungswidriges Gesetz wie das Fremdenpolizeigesetz nicht weiter ins Gewicht… Manchmal muß man Recht brechen, um dem Recht zum Durchbruch zu verhelfen, oder so ähnlich.
Oktober 14, 2007 um 3:16
kein mensch ist illegal!!
Oktober 14, 2007 um 3:26
Nur falls Politik nicht weiss, was sie nun als nächstes tun soll: Krisen erfordern Krisenmassnahmen. Kein Kampfschrei, sondern die Aufforderung eine Regelung zu finden, die nicht kriminalisert, wo niemand kriminell ist. Eine Aufforderung an die Politik - genauer gesagt an das Parlament. Sondersitzungen, Überstunden, um eine politische Aufgabe wahrzunehmen. Mit Anstrengungen, die zumindest mit gleicher Verve und Budget betrieben werden, wie ein paar Kilometer Autobahn kosten. Lösung bitte bis 1. Januar 08 - und Ausserkraftsetzung von “Abschiebungen” bereits intergrierter Personen und Familien bis dahin, solange diese von einem Österreicher aufgenommen (oder erhalten) werden, oder z.B. 5 Österreich, haben , die ihr hierbleiben unterstützen (z.B. per Unterschrift). Politik on stage, please. Verwalter bitte in die 2. Reihe.
Oktober 14, 2007 um 3:34
Angesichts der rassistischen und nationalistischen Gewaltpraxis des österreichischen Staates kann ich nicht umhin mich an die Politik des frühen Nationalsozialismus erinnert zu fühlen. Eine solche Gewaltpraxis ist durch nichts zu legitimieren. Ideologisch wird sie mit dem Verweis auf “unseren Reichtum” zu rechtfertigen gesucht, der angeblich “selbst erarbeitet” wurde, was in der herrschenden Sicht der Dinge heißt, dass er nicht mit anderen geteilt werden müsse. Begleitend wird zumeist festgestellt, “man könne ja nicht alle ins Land lassen, die dies wollen”. Tatsächlich ist die globale Ungleichheit und tendenzielle Verelendung, die Österreich mitverschuldet, die Ursache von Migration im Weltmaßstab. Die österreichische Wirtschaft, der österreichische Staat und große Teile der von ihm eingegrenzten Menschen profitieren von dieser Ungleichheit, die aktiv - unter anderem im Rahmen der EU und ihrer Welthandelspolitik - aufrecht erhalten wird. Der hiesige Reichtum beruht also nicht auf besonderen positiven Leistungen dieses Staates, der Wirtschaft seines Territoriums oder der von ihm eingegrenzten Menschen. Im Gegenteil, seine Grundlage sind Mord und Vernichtung. Nicht zuletzt der Zweite Weltkrieg brachte - gerade durch seine Zerstörungen, die massenhaften Enteignungen, Ermordungen sowie eine gezielt eingesetzte Zwangsarbeit und systematischer Ressourcentransfer - den entscheidenden Industrialisierungsschub für die hiesige Wirtschaft. Der gegenwärtige “Reichtum” dieser Wirtschaft und großer Teile der von ihr abhängigen Menschen beruht nicht nur auf internationalen Ausbeutungsverhältnissen. Er gründet ebenso auf der Ausbeutung natürlicher Ressourcen und der nachhaltigen Zerstörung natürlicher Lebensgrundlagen, die anderen nicht mehr zur Verfügung stehen. All dies sind die Ursachen dafür, dass Menschen versuchen, anderswo eine Perspektive zu finden. Migration zu verhindern ist unmöglich. Abschiebungen sind unmenschlich. Alle Menschen haben ein Recht auf ein gutes Leben. Kein Mensch ist illegal. Daher werde auch ich Menschen helfen, im Land zu bleiben, deren Aufenthalt nach den bestehenden Fremden- und Asylgesetzen “illegal” ist.
Oktober 14, 2007 um 3:42
“Ich helfe Menschen im Ernstfall weiter, auch wenn sie illegalisiert wurden”.
Ich werde mich nciht anpassen an Gesetze, die von ELiten gemacht wurden, um sich als Eliten zu halten - besonders dann nicht, wenn Menschen nur aufgrund ihres Geburtsortes degradiert werden. WIr sind Menschen auf EINEM selben Planeten und Opfer verschiedener regionaler Prägungen. Dass es noch heute Menschen 1., 2. und 3. Klasse vor dem Gesetz gibt, ist ein Armutszeugnis für die Menschheit. Wo Recht zu Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht.
Oktober 14, 2007 um 3:51
Ich helfe Menschen, die von Illegalisierung bedroht sind, weiter.
Oktober 14, 2007 um 4:13
Ich habe stets Menschen geholfen und sie auch versteckt, wenn es nötig war und werde das auch weiterhin so machen.
“Wo Recht zu Unrecht wird …”
Oktober 14, 2007 um 4:27
“Ich helfe Menschen im Ernstfall weiter, auch wenn sie illegalisiert wurden”
Oktober 14, 2007 um 4:30
Schande für Österreich, dass solche Listen überhaupt notwendig sind!
Oktober 14, 2007 um 4:47
Ich helfe Menschen im Ernstfall weiter. Das ist einfach und klar.
Aber Monstrositäten wie Fremdenpolizeigesetze, Bleiberechtsbestimmungen und aufenthaltsbeendende Maßnahmen haben auf mich zustimmungsverweigernde Wirkung.
Oktober 14, 2007 um 4:53
“Ich helfe Menschen im Ernstfall weiter, auch wenn sie illegalisiert wurden”
und niemand hat das Recht, zu gehorchen!
Oktober 14, 2007 um 5:04
Meine Wohnung steht auch jederzeit für Menschen offen, denen grundlegende Menschenrechte derart verweigert werden.
Oktober 14, 2007 um 5:11
In meiner WG ist immer ein Plätzchen frei!
Oktober 14, 2007 um 5:29
solidarität mit allen von menschen illegalisierten menschen.
Oktober 14, 2007 um 5:32
Alle bleiben!
Oktober 14, 2007 um 5:33
Für das humanitäre Recht auf Aufenthalt egal wo und von welcher Herkunft.
Es kann nicht sein, dass einem Menschen verboten wird zu bleiben und zu sein.
Oktober 14, 2007 um 5:45
ich werde mich nicht vor der verantwortung verstecken anderen menschen unterschlupf zu gewähren!
Oktober 14, 2007 um 5:56
Ich finde dieses Gesetz ist unrecht, und werde es im Ernstfall brechen.
Deshalb gebe ich offen zu:
“Ich helfe Menschen im Ernstfall weiter, auch wenn sie illegalisiert wurden”.
Oktober 14, 2007 um 5:58
“Ich helfe Menschen im Ernstfall weiter, auch wenn sie illegalisiert wurden”.
Power durch die Mauer bis sie bricht
Bonzen und Nationalrat abschieben
Oktober 14, 2007 um 6:07
gegen diese unmenschlichkeit!
jemensch hat das recht auf freie lebensraumwahl.
Oktober 14, 2007 um 6:13
Kein Mensch ist illegal - und wenn Gesetze Menschen illegalisieren, dann muessen diese Gesetze weg.
Das Gästezimmer steht zur Verfügung, auch und gerade für Illegalisierte.
Oktober 14, 2007 um 6:15
“Ich helfe Menschen im Ernstfall weiter, auch wenn sie illegalisiert wurden”.
dieses menschen verachtende gesetz haelt mich nicht davon ab leute in so einem fall zu unterstuetzen;
no border no nation, und schon gar keine so widerwaertigen gesetze!
Oktober 14, 2007 um 6:18
Na und ob ich da mitmachen würde.
Oktober 14, 2007 um 6:27
Harmonie ist’s deret wegen wir hier leben uns’re Zeit.
Uns gegeben ist der Wille, mächt’ge Macht, nutzen wir sie!
Leben ist ein Geheimniss, entdecken wir es.
Lebensbejahend dem Leben begegnen, so sagen wir zu Leben Ja!
Weil das Leben zu allem Ja sagt, haben wir zu sagen, was sein soll. Sein Soll was Harmonie bringt.
Ich weiß ich sollte kritisieren,……
Ich weiß nur durch neue lebensbejahende Schritte kann neues SEIN.
Fliehe aus den Lügenburgen, befreie Dich des falschen Scheins, das Gefängniss das Du selbst machst, hindert Dich am Leben zu sein.
Harmonie für’s ganze Sein.
Oktober 14, 2007 um 6:31
Ich half und helfe illegalisierten Menschen im Ernstfall weiter.
Oktober 14, 2007 um 6:42
Ach, das ist eine schöne Serie von Beiträgen. Man atmet richtig auf. Aber werden wir genügend Luft schöpfen können in unserem Land? Sind wir hier nicht nur ein Minderheitenprogramm? Ich befürchte es. In den letzten Jahren hab ich einiges an Geld an etliche schwarzafrikanische Bettler, Asylwerber in Graz und Linz, abgegeben. Für den einen die Miete, für den anderen der Führerschein, dann wieder eine Handyrechnung, gar das Begräbnis der Mutter in Nigeria. Diese Menschen sind oft an den Grenzen der Verzweiflung, und reden oft verdammt glaubwürdig vom Selbstmord (vgl jüngster Vorfall in Steyr!). Mir steigt die Schamröte ins Gesicht, dass ich in einem Staat lebe, der diesen Menschen die Arbeitsmöglichkeit und damit eine würdige Existenz verbietet. Ich möchte einfach nur aufrufen: Diese Leute brauchen kein Zimmer, sie brauchen nur Geld. Und zwar zumeist ziemlich viel. Bitte geben Sie ihnen Geld! “You are my father, you are my god!!!” sagt Richard aus Nigeria zu mir, und dann gebe ich ihm wieder mehr als ich habe. Bitte entlastet mich doch ein wenig, ich habs nicht mehr. Liebe Grüße an Doron, an Gerlinde, an Christian Felber! Fühle mich hier in bester Gesellschaft.
Oktober 14, 2007 um 6:52
Migration ist v.a. eine Folge der durch den reichen Norden durchgesetzten Ausbeutungsverhältnisse in vielerlei Hinsicht. Ich schäme mich für Österreich.
Als Schulkinder waren wir stolz, jetzt bleibt nur mehr die Scham!!!
Wo Gesetz zum Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht
Oktober 14, 2007 um 6:56
Hallo Politik:
je mehr Eure Entscheidungen gegen Menschlichkeit fallen, desto mehr verweigert Ihr Euch dem Blick in die Zukunft und unterstützt damit die extremen Rechten. Nur wenn es uns jetzt gelingt, die Gesellschaft auf ein offenes Miteinander einzustimmen, kann es gelingen den Aufbau neuer Eisener Vorhänge vorzubeugen. Danke Minister Platter, dass er durch seinen Widerstand gegen Menschlichkeit dazu beiträgt, mehr Menschen nachdenklich zu machen. Auch ich habe ein Gästezimmer!
Oktober 14, 2007 um 7:00
mi casa su casa - immer schon und immer gern wieder
Oktober 14, 2007 um 7:01
Liebe Gästezimmerbesitzer und Solidaritätsbekunder!
Ich wünsche mir, daß irgendwer aus diesem Forum bekannt gibt, wie es denn dazu kommen könnte, daß eine Bedürftige, ein Bedürftiger auch den Weg in die liebenswerterweise so zahlreich angebotenen Gästezimmer findet.
Hilfreich wäre vielleicht eine bessere Vernetzung in diesem Forum. Ute Bock braucht jedenfalls immer Unterstützung. und das seit sie begonnen hat, Gästezimmer und ganze Wohnungen mit Menschen zu füllen, die es brauchen. Sie wäre sicherlich froh, wenn sie die hier reichlich angebotene Unterstützung in ihr Projekt einbeziehen könnte.
–> http://www.fraubock.at
Wie man sehen kann, werden hier ganz konkret Mitarbeiter mit bestimmten Fähigkeiten, Spenden und sonstige Hilfe gesucht. Vieleicht ist es ja für viele auch möglich, über ein derartiges Projekt Hilfe angedeihen zu lassen.
Ich kenne leider kaum weitere Projekte dieser Art, bitte aber die geschätzte Solidaritätsgemeinschaft darum, diese hier auch zu posten. Der nächste Winter steht vor der Türe …
Danke
Oktober 14, 2007 um 7:04
Menschlichkeit ohne Grenzen,
mehr brauchen wir nicht!
Oktober 14, 2007 um 7:04
ja, auch ich bekenne mich zur zwischenmenschlichen solidarität.
Oktober 14, 2007 um 7:21
und da sagt man die todesstrafe wurde abgeschafft…………..
Oktober 14, 2007 um 7:34
Freies Aufenthaltsrecht, immer und für alle Menschen! Stop der illegalisierung von MigrantInnen!
Ich helfe Menschen im Ernstfall weiter, auch wenn sie illegalisiert wurden.
Oktober 14, 2007 um 7:35
Ich helfe Menschen im Ernstfall weiter.
Auch wenn sie illegalisiert wurden.
Oktober 14, 2007 um 7:36
Meine persönliche Ethik und Moral geht vor jedem Recht und die gebietet mir Menschen in Notlagen zu helfen.
Oktober 14, 2007 um 7:51
Das Denken in Grenzen begrenzt das Denken…
Es wird Zeit, dass unsere Politiker das endlich kapieren.
Als Auslandsösterreicherin empfinde ich unser Fremdenrecht ekelerregend und menschenverachtend. Es wird Zeit, dass die SPÖ eines der wichtigsten Gesetze, die sie “geerbt” hat, in dem Müll wirft und ein neues schafft, das Asylanten mit Würde und Respekt behandelt. Wir sind ein Wohlstandsland und damit verpflichtet, uns Mitgefühl und Hilfestellung “leisten” zu können. Besonders bei bereits integrierten Menschen, die hier eine Heimat gefunden haben, und durch ihre Arbeit den Staat unterstützen, nicht ausnützen.
Oktober 14, 2007 um 8:16
menschen bewegen sich. sich frei zu bewegen muss recht jedes menschens sein. menschen sind schön, sind klug, alt, jung, dumm, traurig, glücklich, arm, reich…. menschen sind. kein mensch ist illegal. ich habe eine gästematratze.
Oktober 14, 2007 um 8:21
Verkehrte Welt, verkehrte Gesetze! Es würde mir als grober Verstoß gegen die Menschlichkeit erscheinen, nicht zu helfen!
Oktober 14, 2007 um 8:46
Wir alle sind sowohl InländerInnen wie auch AusländerInnen auf dieser Welt und Xenophobien darf kein Recht eingeräumt werden. Wie viele Kriege (auch menschenverachtende Fremdengesetze sind eine Kriegsansage!) müssen noch geführt werden, bis das endlich alle verstehen! Mein Haus wird daher immer für ALLE Menschen offen sein, besonders aber für diejenigen in Not.
Oktober 14, 2007 um 9:33
….für die aufhebung des nationalstaats und menschen die endlich begreifen, dass es 191 million migrants worldwide
USD 276 billion in remittances worldwide
24.5 million internally displaced persons (IDPs) gibt, und sich solche sozialen Prozesse nicht aufhalten lassen!
Oktober 14, 2007 um 9:34
Auch Kinder und heranwachsende Jugendliche haben Rechte. Sie wie Verbrecher abzuschieben, ist unrichtig und unmenschlich. Menschen mitten in der Nacht abzuholen und wegzubringen, erinnert an die Nazizeit! Eine Familie, die eine Wohnung gefunden, ein Mann, der eine Arbeit gefunden hat, Kinder, die in der Schule integriert sind - alle hinterlassen Lücken, wenn sie mit Gewalt entfernt werden. Zu allen Zeiten sind Menschen dorthin gezogen, wo sie leben konnten und ein Auskommen gefunden haben. Flucht ist kein Verbrechen!
Oktober 14, 2007 um 9:35
No Border-No Nation!
Oktober 14, 2007 um 9:35
Österreich ist ein Einwandererland geworden und das sollte die Politik einmal akzeptieren. In diesem Sinne brauchen wir eine Amnestie-Kampagne so wie sie in anderen Einwandereländern regelmäßig durchgeführt wird.
Oktober 14, 2007 um 9:51
Die rassistischen Motive solcher Gesetze sind dermaßen ekelerregend, dass es sich schon deswegen verbietet, sie zu beachten. Ganz abgesehen davon, dass es hier um Menschen geht, die wie Dreck behandelt werden und auch von mir wie Dreck behandelt werden sollen, was ich aber nicht tun werde, denn solange Menschen illegal sein sollen, solange ist eure Legalität nichts weiter als ein Privileg, das ihr behalten könnt. Solidarität statt Nationalität!
Oktober 14, 2007 um 9:52
Als Künstler und Veranstalter eines Friedensfestes denke ich seit Jahren Grenzenlos.
Es ist einiges in Österreich zuwider besonders das der Staat die Arroganz besitzt Familien die seit Jahren in Österreich leben mittels Abschiebung zu zerreissen.
Wann denken wir endlich Global und nicht mehr so kleinkarriert!?
Oktober 14, 2007 um 9:53
Wenn recht zu Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht. Nicht von mir, aber umso richtiger. Es kann doch nicht sein, dass das sechstreichste Land es sich nicht leisten kann, Menschen Hilfe zu leisten.
Oktober 14, 2007 um 10:13
die bestehenden asyl- und fremdengesetze zwingen menschen in verzweiflung und ein leben im untergrund - sie stellen menschlichkeit unter strafe und machen ungehorsam zur pflicht.
Oktober 14, 2007 um 10:13
Als Mitlgied er Österr.Liga für Menschenrechte fordere ich die österr.Regierung auf, künftig die Einscheidung über das Bleiberecht von Flüchtlingen rasch zu fällen. Die Urasche für die Verzögerung, die in vielen Fällen viele Jahre beträgt, hängt unmittelbar zusammen mit der zunehmenden Verschlankung und Schwäche des Staates, hervorgerufen durch schleichenden Beamtenabbau, der auf der einseitig begünstigenden Steuerstrategie gegenüber Großunternehmen basiert.
Seit 1999 als Schubhaftseelsorger tätig verabscheue ich sowohl die Schubhaftpraxis Österreichs als auch das Verschwindenlassen von seit vielen Jahren integrierten ausländischen Familien
Oktober 14, 2007 um 10:23
Man könnte sagen, Jörg Haider, heute als Provinzpolitiker nur scheinbar am Abstellgleis, war noch nie so mächtig wie heute. Seine Politik wird mittlerweile von den anderen Parteien erledigt. Die Wende anno 2000 war wirklich eine, eine umso gefährlichere, da schleichende, unmerkliche - die sich als sehr nachhaltig erweist, obwohl die handelnden Personen längst andere sind. Eine Wende, die den Rechtsstaat teilweise hat verlottern lassen, die in ÖVP und SPÖ die letzten Reste eines humanen Gewissens zum Verschwinden gebracht hat. Dagegen aufzutreten ist Pflicht.
Oktober 14, 2007 um 10:46
Täglich bin ich im Kontakt mit illegalisierten Menschen. Mit ihnen zu reden, Freundschaften zu entwicklen und ihnen weiterzuhelfen ist für mich etwas selbstverständliches und normales. Ich helfe ihnen im Ernstfall und auch in unersten Fällen weiter, weil es normal ist.
Oktober 15, 2007 um 12:06
ich werde wiederholungstäterin sein.
Oktober 15, 2007 um 12:18
na aber allemal ist das eine form der kriminalität die ich bereit bin in kauf zu nehmen! wie hier erfreulicher weise schon öfters angemerkt wurde - ist die illegalität und kriminalität das ergebnis solchen verhaltens, das was übrig bleibt von der idee der unterstützung, humanität und zusammenarbeit um zu einem gemeinsameren gesamtergebnis zu kommen - dann ist mit sicherheit das gesetz das diese illegalität definiert hat fehl am platz, nicht die idee!
grenzen ziehn mag in unserer geschichte nötig gewesen sein um die dinge besser zuordnen zu können. weiterentwicklung wäre wenn wir diese grenzen nicht mehr brauchen würden und uns darüber hinaus bewegen. und ich wünsche uns weiterentwicklung!
Oktober 15, 2007 um 5:29
Die Fälle müssen einzeln geprüft werden, individuell. Menschen, die es ehrlich meinen, hier leben wollen, arbeiten, ihre Familien haben, müssen eine Chance in Österreich haben. Wenn mein Schwager morgen abgeschoben würde, würde ich ihm helfen, auch wenn ich dadurch illegalisiert würde.
Oktober 15, 2007 um 5:36
hier wird widerstand zur pflicht
Oktober 15, 2007 um 5:49
Wir dürfen uns dieses illegalisieren und kriminalisieren von Menschen nicht gefallen lassen. Ich werde helfen, wenn ein Mensch in Not ist!!
Oktober 15, 2007 um 5:57
Das österreichische Asyl- und Femdenrechtsgesetz muss unbedingt novelliert werden. Es muss für Menschen, die sich integriert haben, ein absolutes Bleiberecht ohne viele Unwege geben. Und das auf nationaler Ebene.
Oktober 15, 2007 um 6:19
Kein Mensch ist illegal! Bleiberecht für alle! Das Fremdengesetz verstößt gegen Menschenrechte! Wo Unrecht zu recht wird, wird Widerstand, ziviler Ungehorsam zur Pflicht!
Oktober 15, 2007 um 6:34
Ixch arbeite vor allem mit Minderjährigen und natürlich würde ich diesen helfen im Lande zu bleiben, wenn ich nicht sicher sein kann, dass sie im Heimatland Scghutz findfen können.
Kinder nach Hause zu schicken, wo sie in Ruinen leben müssen ist menschenrechtswidrig und Österreich nicht würdig.
Wenn maqn die die Helfen als Gutmenschen bezeichnet, so müssen wir nunmehr alle die die grausam sind als Unmenschen bezeichnen.
Oktober 15, 2007 um 6:35
mir macht das gerede von recht und ordnung und gesetzen und pflichterfüllung angst.
gesetze gehören gebrochen, wenn sie unmenschlich sind.
Oktober 15, 2007 um 6:44
“Die Nächstenliebe gründet sich auf die Erfahrung, dass wir alle eins sind. Die Unterschiede von Begabung, Intelligenz und Wissen sind nebensächlich im Vergleich zur Identität des menschlichen Kerns, der uns allen gemei